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Über mich

Zweimal hat eine Plattformentscheidung mein Geschäft beendet. Seitdem baue ich auf Open Source.

Ich bin Ingo, selbstständig seit 1998, und ich baue WooCommerce-Shops – vor allem die, bei denen der Standard nicht reicht.

Der Weg dahin ging über zwei Branchen, die es in der Form nicht mehr gibt.

Ingo – Webentwickler und WordPress-Spezialist am Arbeitsplatz

Erst die Musik

Angefangen habe ich als Audio Engineer, ausgebildet an der SAE. Mit einer Techno-Band habe ich Platten gemacht und verkauft, durchaus erfolgreich – bis MP3 kam und die Plattenverkäufe branchenweit einbrachen.

Dann Flash

Später war ich geschäftsführender Gesellschafter bei FXLAB, einer Agentur für Flash-Anwendungen mit 13 Mitarbeitern – geschäftsführend und programmierend, das war mir schon damals wichtig.

Wir haben für Konzerne gearbeitet: Telekom, VW, Puma, Ritter Sport, PayPal, Microsoft, dazu Agenturen wie Jung von Matt und Scholz & Friends. Manches im eigenen Haus, manches vor Ort beim Kunden, in dessen Team.

Dann erklärte Steve Jobs 2010, dass Flash niemals auf einem iPhone laufen wird. Über Nacht war unser Geschäftsmodell erledigt – niemand bestellt eine Technologie, die auf dem wichtigsten neuen Gerät nicht läuft. 2012 haben wir die Firma geschlossen.

Und dann eine Entscheidung, die ich nicht mehr geändert habe

Zweimal hatte ich mein Geschäft auf einer Technologie aufgebaut, über die jemand anders bestimmte. Beim dritten Mal wollte ich das nicht wieder – also WordPress. Open Source kann Apple nicht ruinieren.

Das klingt nach einer Anekdote, ist aber der Grund, warum ich Projekte so baue, wie ich sie baue:

  • Ich setze nicht auf Bausteine, die jemand abschalten kann. Wenn eine Funktion wichtig ist, gehört sie in eigenen Code oder in eine Struktur, die man versteht – nicht in ein Plugin, dessen Hersteller morgen andere Pläne hat.
  • Rückwärtskompatibilität ist ein Wert. WordPress bricht alte Installationen selten. Das ist unspektakulär und im Betrieb bares Geld.
  • Ich baue für den Zustand in fünf Jahren, nicht für den Launch-Tag. Ein Shop, den niemand mehr aktualisieren kann, ist kein fertiger Shop.

Heute

Ich arbeite wieder allein – und das bewusst. Für Sie heißt das: kein Projektleiter, der Ihre Frage weiterträgt, und keine Übersetzungsschicht zwischen dem, was Sie brauchen, und dem, was gebaut wird. Wer mit Ihnen spricht, schreibt auch den Code.

Mein Schwerpunkt liegt auf Projekten mit mehreren Beteiligten: Franchise-Netzwerke, Whitelabel-Shops für Firmenkunden, B2B mit Händlerpreisen, Anbindung an Warenwirtschaftssysteme. Kleinere Shops und Websites mache ich weiterhin, mit klar umrissenem Umfang.

Was ich nicht mache: Social-Media-Betreuung, Anzeigenkampagnen, Bannerproduktion. Das haben andere über die Jahre besser gelernt als ich.

Ich sitze in Eppingen, im Kraichgau zwischen Heidelberg und Heilbronn.

Nach dem Launch

Wartung, Updates und Sicherheit übernehme ich über u-wp.de. Bei den meisten Projekten läuft das weiter, nachdem der Shop online ist – bei Brillenmann etwa seit 2021. Der Grund, warum das zusammengehört: Wer eine Seite wartet, sollte sie auch reparieren und weiterbauen können.

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